Taupo bis Waitomo – Die Natur als Touristenattraktion?

Der Mensch und die Natur - ein Verhältnis, das sich in den letzten Jahrzehnten nicht gerade gebessert hat! Ozeane werden mit Plastikmüll überschwemmt, Regenwälder in Ackerland umgewandelt, Flusswasser mit Chemikalien vergiftet oder riesige Landflächen für Bauprojekte verwendet.  Währenddessen lässt sich allerdings eine Entwicklung beobachten, die so gar nicht dazu passen will: In einer Welt, geprägt …

Greymouth – Das Leben im Hostel

Zweihundert Kilometer nördlich des Franz-Josef-Gletschers (hier geht es zum entsprechenden Bericht) liegt Greymouth. Die industriell geprägte Stadt ist für Touristen nur als Verkehrsknotenpunkt von Belang, aufgrund ihrer Funktion als Startbahnhof der weltberühmten TranzAlpine-Eisenbahn allerdings durchgehend gut besucht. Ich bleibe nur eine Nacht in Greymouth, will dieser Station meiner Reise aber dennoch einen eigenen Bericht widmen. Der …

Franz-Josef-Gletscher – Kollektives Abschmelzen

Als eine der letzten Stationen auf der Südinsel steuere ich Ende März Franz Josef an. Die Kleinstadt an der Westküste wächst seit Jahren immer weiter in die Breite und verfügt heute über die üblichen Merkmale eines touristisch geprägten Zentrums: Zahlreiche Hotels, Hostels und Campingplätze, schicke Restaurants und Bars, überteuerte Touristenattraktionen (unter Anderem die "Glacier Hot …

Mount Cook bis Wanaka – Gefährliche Spiralen

Ein junger Mann steht auf einer Plattform. Fünfzig Meter über der Erdoberfläche, nur durch ein dünnes Seil gesichert. Weit unten fließt ein türkis glänzender Fluss vorbei. Daneben ist Aussichtsplattform zu erahnen. Voller Menschen, die staunend nach oben starren. Der junge Mann zögert lange, ehe er schließlich springt. Es folgen fünfzig Meter freier Fall. Dann verrichtet …

Blenheim – Arbeitsteilung

Mitte Februar, rund drei Monate nach dem Start meiner Weltreise, nehme ich meinen ersten Aushilfsjob an. Da mir eine Unterkunft vor Ort besonders gut gefällt (das Duncannon Backpackers), fällt meine Wahl auf eine Weinarbeiterstelle in Blenheim. Die 50.000-Einwohner-Stadt liegt im Norden der Südinsel und ist nicht sonderlich spannend – viele bezeichnen sie gar als hässlichsten …

Die „Great Walks“ – Organisiertes Wandern

Mitte Januar verlasse ich Coromandel Peninsula. Der Blick auf die Reisekasse verrät, dass es langsam an der Zeit ist, für einige Wochen nach einer Arbeit zu suchen: Folglich führt mein Weg in Richtung Süden, wo verschiedene Backpacker-Jobs zur Verfügung stehen. Am Ende fällt meine Wahl auf eine Weinbaustelle in Blenheim - mehr dazu im übernächsten …

„The Waterworks“ – Die Energiewende

Im zweiten Monat meiner Reise stellt sich erstmals ein regelmäßiger Tagesrhythmus ein. Ich befinde mich auf der Halbinsel Coromandel Peninsula bei Auckland, wo ich im Rahmen der WWOOF-Bewegung zwei Wochen in einer Gastfamilie verbringe und - wie es das im vorherigen Beitrag vorgestellte Konzept vorsieht - als Gegenleistung für Unterkunft und Verpflegung einige Stunden am Tag …

Coromandel Peninsula – Ökologischer Fußabdruck und WWOOFing

Die ersten Tage meiner Neuseeland-Reise verbringe ich in Auckland. Es dauert, bis ich mich an den neuen Tagesablauf gewöhnt und alle nötigen Vorbereitungen getroffen habe, doch nach einer Woche habe ich mich Steuernummer und Bankkonto gekümmert, alle Infoworkshops des Work&Travel-Starterparkets besucht und verschiedene Mitgliedschaften beantragt. Wie alle Rucksackreisenden, die in Auckland landen, stehe ich gleich …