Las Vegas – Asymmetrien

Schon einen Tag nach der Landung in Los Angeles geht es weiter. Das Ziel ist ein ganz besonderer Ort, der von Anfang an eine wichtige Rolle in meiner Reiseplanung eingenommen hatte: Las Vegas. Die für Glücksspiel, Adrenalinkicks und All-Inclusive-Urlaub bekannte Stadt in Nevada stellte ich mir, insbesondere im Kontext der auf diesem Blog behandelten Themen, als unglaublich spannenden Ort vor, den es in dieser Form weltweit nur einmal gibt. Was hier passiert – Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr -, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, auf welche Art und Weise unser Planet derzeit in ein gefährliches Ungleichgewicht gebracht wird. In der brutalen Asymmetrie, die all diesen Vorgängen zugrunde liegen, stellt Las Vegas eines der beiden Extrembeispiele dar: Was hier vor sich geht, trägt auf komplizierter Art und Weise dazu bei, dass an Tausenden Kilometer entfernten Orten Menschen, Tiere und Ökosysteme um ihr Überleben kämpfen.

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Willkommen in Las Vegas: Dieses Schild, am westlichen Ende des berühmten „Strips“ gelegen, ist das mit Abstand beliebteste Fotomotiv der Stadt.

Las Vegas blickt auf eine junge Geschichte zurück. 1855 wurde dort, wo heute Hotels und Aussichtstürme in die Höhe wachsen, eine Siedlung am Rand einer alten Handelsstraße gegründet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten schließlich verschiedene Entwicklungen ein, die Las Vegas rückblickend zu dem Ort machten, der er heute ist: Der Bau des nahe gelegenen Hoover Dams (der heute ein beliebtes Ausflugsziel ist) zog Tausende Arbeiter in die Gegend, die nun stetig wuchs. Gleichzeitig hob der Bundesstaat Nevada sein Glücksspielverbot auf und lockerte die Heirats- und Scheidungsgesetze. Die ersten kleinen Casinos und Hochzeitskapellen entstanden, und bald entdeckten auch Touristen die Stadt. Aus diesem, im globalen Kontext gesehen gar nicht so besonderen Ort, wurde seitdem jene Scheinwelt, die ich im Mai 2018 besuchen durfte und in diesem Bericht näher vorstelle. Um eine bessere Vorstellung vom Aussehen der Stadt zu bekommen und schlussendlich die angedeuteten Asymmetrien beschreiben zu können, beginnt auch dieser Bericht mit einem virtuellen Rundgang durch Las Vegas.

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Hier fing alles an: Auf der Fremont Street eröffneten 1905 die ersten Spielcasinos. Links im Bild befindet sich das „Golden Nugget“, das erste Themenhotel der Stadt.
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„Blackjack“: Eines der beliebtesten Spiele, die in Las Vegas angeboten werden

Dreh- und Angelpunkt der Stadt ist der etwa sechs Kilometer lange „Strip“. Hier befinden sich nahezu alle Themenhotels und Touristenattraktionen, die in den vergangenen Jahrzehnten entstanden sind. Durch das große Angebot an Casinos entwickelte sich Las Vegas Stück für Stück zu einem Touristenhotspot, der heute Ziel von Backpacker-Rundreisen, Luxus-Urlauben, Junggesellenabschieden und Hochzeiten ist. Ausgelöst durch diesen Strom wuchsen in den vergangenen Jahren immer ausgefallenere und größere Themenhotels in die Höhe. Nahezu jedes Hotel versucht dabei, sich durch die Nachstellung einer bestimmten Szenerie von seinen Konkurrenten abzuheben.

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Neben dem obligatotischen Casino, das sich meist direkt neben dem Foyer befindet, haben die meisten Hotels in Las Vegas weitere gemeinsame Kennzeichen: Touristenattraktionen, die nach dem Motto „höher, schneller, weiter“ entstehen, und riesige All-you-can-eat-Restaurants, die teilweise rund um die Uhr zu besuchen sind.

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Auch außerhalb der Hotels hat sich Las Vegas auf die Touristenmassen eingestellt: Souvenirshops, Restaurants und Straßenhändler reihen sich dicht an dicht aneinander.

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Erstbesucher berichten auf ganz ähnliche Art und Weise von ihren Erfahrungen in Las Vegas: Die Stadt sei „einmalig“, „erdrückend und dynamisch“, „Adrenalin pur“ oder gar ein „Ort wie aus anderer Welt“. Diese Formulierung, kam mir bei meinen Spaziergängen über den Strip in den Sinn, ist tatsächlich ziemlich passend. Auf dem Papier ist Las Vegas ein normaler Ort, in dem Menschen leben und arbeiten, genau wie Chiang Mai in Thailand, Blenheim in Neuseeland oder Avarua auf der Südseeinsel Rarotonga. Und dennoch steht alles, was tagtäglich in Las Vegas passiert, in krassem Widerspruch zu den Voraussetzungen, die dieser Planet bietet. All die Probleme, die in den vergangenen Monaten auf GLOBALIZED diskutiert wurden, haben ihren Ursprung in einem Lebensstil, der in Las Vegas möglicherweise seinen Höhepunkt erreicht.

Auch ich spürte während meines Aufenthalts öfter, was das Erlebnis „Las Vegas“ für viele Besucher ausmachen muss: Das Erkunden der Themenhotels fand ich unheimlich spannend, die Fahrgeschäfte auf dem „Stratosphere“-Tower grandios und das Essen im All-you-can-eat des Hotels „Bellagio“ hervorragend – und dennoch war jederzeit ein merkwürdiges Gefühl im Untergrund da, das einfach nicht verschwinden wollte. Nüchtern betrachtet ist das, was hier an 365 Tagen im Jahr vor sich geht, eine ökologische Katastrophe. Sowohl der Bau der Hotels und Attraktionen, deren Komplexität eigentlich jeder Vernunft widerspricht, als auch der Alltag basieren auf einem Ressourcenverbrauch und Treibhausgasausstoß, die weit über jeder annehmbaren Grenze liegen.

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Die Diskussion, ob Nachbauten wie die Venedig-Kopie im Hotel „The Venetian“ nötig sind, ist schwierig zu führen. Werden die ökologischen Diskurse der Gegenwart miteinbezogen, fällt die Antwort jedoch eindeutig aus.
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In Las Vegas gibt es hunderte Souvenirshops. Die Produkte, die sie verkaufen, sind zu mindestens neunundneunzig Prozent vollkommen sinnlos.
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Weiterhin bietet die Stadt dutzende All-you-can-eat-Restaurants. Diese sind für den Touristen zwar ausgesprochen reizvoll, gleichzeitig aber auch höchst bedenklich: Jedes Buffetrestaurant verbraucht deutlich mehr Lebensmittel, als schlussendlich von den Gästen verzehrt werden. Die Fakten sprechen für sich; in Europa und den USA werden in diesen Jahren bis zu 40 Prozent aller Lebensmittel entsorgt.

Weiterhin, und dieses Problem ist nicht weniger relevant, unterliegen nahezu alle Handlungen in Las Vegas jenen Dogmen, die in den kommenden Jahren dringend durchbrochen werden müssen: Dem Touristen wird das Gefühl verschafft, unbegrenzten Zugang zu Dienstleistungen, Lebensmitteln und anderen Gütern zu genießen, denen in der Regel äußerst komplexe Produktionsketten zugrundeliegen. Gleichzeitig stehen die Hotels, Restaurants und Attraktionen in einem Wettkampf, der am besten mit dem Motto „höher, schneller, weiter“ umschrieben werden kann und sowohl innerhalb von Las Vegas als auch global stattfindet. Besonders spannend fand ich die Parallelen, die mir zwischen Bauprojekten in Las Vegas und Singapur, das ich ein halbes Jahr zuvor besucht hatte, auffielen. Die beiden Städte scheinen in einem endlosen Wettstreit mit einem dritten touristischen Ort (Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten) zu stecken: In den drei genannten Metropolen befinden sich derzeit die drei weltweit größten Wasserfontänenshows, die drei höchsten Riesenräder, die schnellste Achterbahn der Welt, das größte Aquarium, der am höchsten gelegene Freizeitpark, das höchste Gebäude der Welt, das größte Einkaufszentrum sowie einige der größten und teuersten Hotels. Plant eine der Städte eine neue Attraktion, orientieren sich die Eckdaten stets an den Vorbildern der anderen Orte. Bis 2014 war der „Singapore Flyer“ beispielsweise mit 165 Metern das höchste Riesenrad der Welt, ehe es durch die Eröffnung des 167 Meter hohen „High Roller“ in Las Vegas vom Spitzenplatz verdrängt wurde. 2019 soll nun ein neues Riesenrad in Dubai eröffnen, das diese Marke ein weiteres Mal übertrifft.

Die Gegenüberstellung zeigt den „High Roller“ in Las Vegas und den „Singapore Flyer“ in Singapur, den Stratosphere Tower mit dem weltweit höchsten Vergnügungspark in Las Vegas und das Hotel Marina Bay Sands mit dem weltweit höchsten Swimmingpool in Singapur sowie die Wassershows der Hotels Bellagio und Marina Bay Sands.

Las Vegas ist eine Scheinwelt, die nur auf Kosten anderer Gesellschaften – sowohl derzeitigen als auch zukünftigen – und der Natur existieren kann. Es ist ein Ort, der im krassen Widerspruch zu den Voraussetzungen der Erde steht. Auch unsere europäischen Gesellschaften sind solche Scheinwelten: Sie funktionieren nur, weil gleichzeitig Kinder unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten, Millionen Menschen an Hunger leiden und zukünftige Generationen einen kaum noch bewohnbaren Planeten vorfinden werden. Las Vegas ist eine Speerspitze dieses Systems. Dass der dort praktizierte Lebensstil seit Jahrzehnten aufrecht erhalten werden kann, liegt zum einen daran, dass die wichtigsten Ressourcenvorkommen noch nicht knapp werden und ökologische Kipppunkte noch nicht erreicht sind. Zum Anderen liegt es an einer ganz bestimmten Eigenschaft der Globalisierung, die sich am besten als „Asymmetrie“ beschreiben lässt: Die Folgen einer Scheinwelt wie Las Vegas sind primär nicht am selben Ort spürbar. Leben Menschen an Ort A über ihren Verhältnissen, leiden in erster Linie zukünftige Generationen sowie Menschen an den Orten B, C und D unter den Folgen. Was in Las Vegas passiert, beeinflusst direkt das Schicksal von Menschen in Südamerika, Afrika und Südostasien.

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Der Alltag in ausgewählten Teilen der Welt erweckt den Eindruck, der entsprechende Lebensstil lasse sich problemlos weiterführen. Doch diese Behauptung widerspricht jeder Logik.

Diese Konstellation ist historisch einmalig. Einen Lebensstil, wie er derzeit in den USA oder in Europa praktiziert wird, hätte man in der Welt vor der Globalisierung in diesem Ausmaß nicht aufrecht erhalten können. Damals war die Asymmetrie der Erde deutlich geringer: Lebte eine Gesellschaft in Widerspruch zu den Voraussetzungen ihrer Umwelt, spürte sie die Folgen am eigenen Leib. Jede menschliche Zivilisation, die ihre natürlichen Ressourcen übermäßig ausbeutete und eine asymmetrische Arm-Reich-Verteilung aufwies, kollabierte. Heute haben sich die Spielregeln grundlegend geändert: Eine Scheinwelt ist zwar weiterhin nicht unendlich lange aufrecht zu erhalten – die planetaren Grenzen und endlichen Ressourcenvorkommen sind nicht zu überwinden -, aber dennoch einige Jahrzehnte lang in der Lage, zu überleben. Genau das überleben wir gerade: Ein Mensch, der in Deutschland lebt, ist in unserer globalisierten Welt in der Lage, Ressourcen aus Afrika und Südamerika zu entziehen, auf Kosten kommender Generationen Treibhausgase in die Luft oder Plastikmüll in den Ozean zu entlassen und in Golf-Resorts oder All-Inclusive-Anlagen seinen Urlaub zu verbringen, während in anderen Erdteilen Millionen Menschen verdursten.

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Eine Gesellschaft wie die heutige über Jahrzehnte lang aufrecht zu erhalten, ist nur dank spezieller Eigenschaften der Globalisierung möglich. Die langfristigen Folgen sind dafür umso bedrohlicher.

Genau das macht die derzeitige Situation so gefährlich: Die Asymmetrie der Globalisierung sorgt dafür, dass die Hauptverursacher der Probleme nicht gleichzeitig die Personen sind, die sich mit den Folgen auseinander setzen müssen. Es ist kein historischer Fall bekannt, in dem eine solche Gesellschaft langfristig überlebte. Und dieses Mal ist es nicht bloß ein geographisch isoliertes Reich, dessen Zukunft auf dem Spiel steht: In den vergangenen Jahrhunderten ist die Weltbevölkerung – zumindest näherungsweise – zu einer einzigen Gesellschaft zusammengewachsen, die durch komplexe Interaktionen und Abhängigkeiten geprägt ist. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, das das Fortbestehen der gesamten Weltbevölkerung auf dem Spiel steht. Ressourcenverknappungen, Folgen des Klimawandels und gekippte Ökosysteme werden auf der ganzen Welt ihre Spuren hinterlassen.

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Der Gedanke, das Fortbestehen der Menschheit stehe auf dem Spiel, wird in vielen Diskussionen abgelehnt. Es ist allerdings simple Logik, dass eine menschliche Zivilisation, die nach den heutigen Regeln funktioniert, keine Zukunft hat.

Die Kluft, die zwischen der heutigen und einer wünschenswerten und zukünftsfähigen menschlichen Zivilisation klafft, ist ziemlich groß. Eines steht fest: Scheinwelten wie Las Vegas haben in dieser Welt keinen Platz. Wenn die beiden Hauptziele, die dieser Blog aufstellt – das menschenwürdige Leben aller sowie der Erhalt ausreichender Lebensgrundlagen für kommende Generationen – erreicht werden sollen, gibt es nur eine Möglichkeit: Jede Gesellschaft auf unserem Planeten muss im Einklang mit ihren Lebensgrundlagen organisiert werden. Orte wie Las Vegas, die Insel Sentosa vor Singapur oder All-Inclusive-Hotels auf Mallorca werden in einem Gesellschaftssystem, das mehrere Jahrhunderte überdauern soll, keinen Platz haben.

Es ist simple Logik, dass der Menschheit genau zwei Wege offen stehen: Sicherlich könnten Scheinwelten wie Las Vegas oder die Europäische Union in ihrer jetzigen Form noch einige Jahrzehnte aufrecht erhalten werden – dann allerdings zu dem Preis, dass weiterhin Menschen in anderen Erdteilen unter grausamen Bedingungen leben müssen und zukünftige Generationen keinen bewohnbaren Planeten mehr vorfinden werden. Oder, und das ist die deutlich angenehmere Alternative, wir bewältigen in den kommenden Jahrzehnten die Aufgabe, die GLOBALIZED bereits an verschiedenen Stellen beschrieben hat: Den Aufbau einer zukunftsfähigen Gesellschaft, die zu jeder Zeit und an jedem Ort im Einklang mit den Voraussetzungen unseres Planeten lebt. Nur ein solches Modell ist in der Lage, langfristig zu funktionieren.

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Auch Beverly Hills, der berühmte Vorort von Los Angeles, ist eine Scheinwelt. Der dort praktizierte Lebensstil lässt sich nur auf Kosten anderer Menschen und zukünftiger Generationen aufrechterhalten.

Dass sich diese wünschenswerte Welt stark von der heutigen unterscheiden wird, steht außer Frage. In den letzten Jahren werden immer stärkere Anstrengungen unternommen, erste Schritte in jene Richtung zu unternehmen. Diese Bemühungen zeigen bislang jedoch nicht den gewünschten Erfolg und werden gewiss nicht ausreichen, um ein Problem dieses Ausmaßes zu lösen. Die Asymmetrie unserer globalisierten Welt stellt bestimmte Forderungen, wie die Große Transformation des 21. Jahrhunderts ablaufen muss: Zum einen werden Gerechtigkeit und Empathie eine große Rolle spielen. Die Herausforderungen können nur bewältigt werden, wenn ein Großteil der Problemverursacher einen Lebensstil etablieren kann, der sie selbst als verantwortlich handelnden Teil eines komplexen, globalen Systems begreift. Dieser Schritt ist entscheidend, und zieht automatisch politische Handlungen nach sich. Die Politik selbst muss schon heute feststellen, dass globale Probleme – wie es der Klimawandel oder Ressourcenverknappungen sind – nur auf globaler Ebene zu lösen sind. Ohne die Etablierung einer funktionierenden Weltpolitik wird der Aufbau einer zukunftsfähigen Gesellschaft nicht gelingen.

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Globale Probleme verlangen globale Antworten: Es bringt rein gar nichts, in einem einzigen Land Maßnahmen gegen die mangelhafte Plastikmüllentsorgung zu ergreifen, solange dasselbe Land seinen Müll in andere Länder exportiert, in dem eine andere Regierung für den Umgang damit verantwortlich ist.

Das Glücksspielparadies Las Vegas ist in der Tat einmaliger Ort, den man weltweit kein zweites Mal findet. Gleichzeitig ist er eine Scheinwelt, die nur auf Kosten anderer Menschen und zukünftiger Generationen aufrecht erhalten werden kann. Nur der asymmetrische Charakter der Globalisierung ermöglicht es, solche ökologischen Verbrechen über Jahrzehnte fortsetzen zu können. In einer zukunftsfähigen Welt werden Scheinwelten wie Las Vegas keinen Platz haben. Geschaffen werden kann diese Welt einzig und allein durch global angelegte Maßnahmen.

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